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Der feine Unterschied
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Während Volous Trainer Don Limón ein Buch <s>schreiben lässt</s> schreibt, stellt Apollos Coach Max beim Training noch selbst die Hütchen auf.
Ein Sieg in der Champions-League-Gruppenphase, ein Sieg in der Liga - der berühmte mittelmäßige Saisonstart findet dieses Jahr auch in Athen statt. Während die Fans angesichts der beiden Meisterschaften in den vergangenen zwei Jahren, die die ersten Titel des Vereins überhaupt sind, vor Freude und Stolz noch immer kaum gerade laufen können, besinnt sich der Trainerstab auf alte Tugenden: Antreten zum Zirkeltraining!
Neunzig Minuten rackerte die Mannschaft auf dem Trainingsplatz und schlich danach platt in die Kabine. "Wenn wir in der Champions League weiterkommen, werden wir ohne die Ausdauer, die die Spieler sich jetzt erarbeiten, sang- und klanglos untergehen", erklärte der Trainer, während die Spieler nur noch müde |
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grinsen konnten.
Als es um das anstehende Kräftemessen mit Olympiakos Volou ging, wurde Max hingegen wortkarg. "Flach spielen, hoch gewinnen - und ansonsten hab ich mir für Don Limón natürlich eine ganz besondere Strategie einfallen lassen", grinste der Coach in die Kameras und schob noch in Anspielung auf das Buchprojekt des gegnerischen Trainers hinterher: "Ich bin mir sicher, das wird den feinen Unterschied machen." Alle anderen Aussagen aus Volou wollte Max hingegen nicht wirklich kommentieren: "Unser Hausmeister hat eine neue Katze - aber wo die herkommt, keine Ahnung...", zeigte er sich betont ahnungslos. Auch die attraktive Journalistin an Don Limóns Seite wollte er nicht kennen - selbst Fotos, die den Apollo-Trainer im intensiven Gespräch mit einer erschreckend ähnlich aussehenden Frau im Hinterzimmer einer Athener Taverne zeigen, wollten seinem Gedächtnis nicht auf die Sprünge helfen. |
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05.01.2012 00:22 -
Max -
Apollo Athen
(0.3 TK)
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