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Gelungene Sabotage zieht Konsequenzen nach sich
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Das Zeitalter der elektronischen Kriegsführung hat die ägyptische Premier League wohl endgültig erreicht, nachdem zu Saisonbeginn die technische Infrastruktur des El Gouna FC einem gezielten Sabotage-Akt eines Ligakonkurrenten zum Opfer gefallen war. Mittlerweile wurde zwar die Quelle der Störungen ausfindig gemacht und der Normalbetrieb wiederhergestellt, jedoch nicht ohne dem Auftaktgegner und Vorjahresvizemeister Baladiyyat Al-Mehalla noch einen unlauteren Vorteil bei seinem 4:1-Auftaktsieg zu verschaffen.
Die vom privaten Sicherheitsdienst des Klubeigners Samih Sawiris eingeleiteten Ermittlungen konzentrieren sich folgerichtig auf die gewissenlosen Rivalen aus dem unterägyptischen Nildelta. Vor allem die Verbindungen des Mansoura-Übungsleiters zu |
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einem Konkurrenzunternehmen von Sawiris Orascom Telecom Holding erregt dabei das Misstrauen in Gouna. Die der rechten Hand bislang gewährte Gastfreundschaft in den hochwärtigen Tourismus-Anlagen des Ortes wurde deshalb für beendet erklärt und jener in sichere Entfernung nach Hurghada ausquartiert.
Die Nachforschungen im privaten Umfeld des zweiten Hauptverdächtigen Archiebald Mos wurden hingegen vertrauensvoll in die Hände eines seit Jahrzehnten erfolgreich in der Region agierenden ausländischen Geheimdienstes gelegt. Teameigner Sawiris möchte auf diese Weise vor allem der (noch) unbeteiligte Ligakonkurrenz die Krallen zeigen und mögliche Nachahmer abschrecken. Die Botschaft an die Prem: So springt niemand ungestraft mit dem Meister um! |
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06.01.2012 18:16 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(0.3 TK)
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