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Stiftung Lagertest
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Eigentlich hatte sich CNI-Coach Ole Gunnar Fidjestöl auf einen entspannten Abend an der Ecke Calle Jilipollas / Avenida Anorthosis Famagusta gefreut. Immerhin hatte man noch am Wochenende den durchtriebenen Kolumnisten (!) Butters mit einem überragenden 3:1 aus der heimischen Gerrit-Konijnenberg-Arena gefegt. Aber dann musste der norwegische Bartträger in einem deutschen Online-Bierforum folgende Kritik zu seinem geliebten Ringnes Bayersk Lager lesen: „So stellt sich also ein Norweger ein bayrisches Bier vor. Das Aussehen durchaus ansprechend. Der Antrunk wässrig und süß. Dann kommt ein undefinierbarer Röstmalzgeschmack hinzu, mit verbrannten Malzaromen. Na ja, es steht ja auch „brent malt“ auf dem Etikett. Brandy-Aromen mischen sich unter. Eine etwas dumpfe, mäßige Bittre beschließt das Ganze." Das war natürlich eine (nicht nur semantisch und grammatikalisch) haltlose Unverschämtheit, die |
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der ehemalige Skiflugweltmeister auf keinen Fall auf sich sitzen lassen konnte: „Immer diese Deutschen! Erst den Krieg anfangen, dann die Welt mit Scooter und Modern Talking malträtieren und jetzt auch noch über fantastische ausländische Biere ablästern. Da ist der Rubicon jetzt endgültig überschritten!“ Eine etwas eigenwillige Kritik kann man im Übrigen seit kurzem zum Erdinger Weißbier von einem gewissen Jens Weißflog lesen: „So stellt sich also ein Bayer ein Bier vor. Das Aussehen nicht wirklich ansprechend. Der Antrunk klebrig und fad. Dann kommt ein undefinierbarer Geschmack nach Fischstäbchen hinzu, begleitet von verbrannten Dieselaromen. Na ja, es steht immerhin „gesegnet durch Franz Beckenbauer“ auf dem Etikett. Schafskäse-Aromen mischen sich unter. Eine ziemlich dumpfe Bitterkeit beschließt das Ganze. Wo ist der Eimer?" Ob hier wohl irgendein kausaler Zusammenhang besteht? |
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18.01.2012 16:40 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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