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Rümplepümple
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Selten ergibt sich die Gelegenheit frei und unbekümmert, ohne List und Tücke, fern von Niedertracht und Gemeinheit, über eine Sache an sich zu diskutieren. Wertfrei, unbefangen, mit Freund oder Bekannten, die eine ähnlich unverzerrte Sicht auf die Dinge – oder zumindest dieses eine Sujet – haben, wie man selbst.
Im Allgemeinen verkrustet sich die Meinung zu bestimmten Themen früher oder später. Man wird unflexibel, im schlimmsten aller Fälle sogar fanatisch mit all den negativen Konsequenzen und Folgen, die man, nüchtern und sachlich betrachtet, in Momenten der Klarsicht, die hin und wieder noch kommen, eigentlich verurteilt und nicht zu den eigenen Charakterzügen zählt.
Speziell bei Mannschaftsportarten ist dies bei fast allen Anhängern der Fall. Es gibt wenige, die sich ein |
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Fußballspiel anschauen, um ein schönes Spiel zu sehen, spannende Aktionen oder gelungene Spielzüge. Der Normalfall ist, das man diese Sachen gerne sähe, aber die Priorität liegt beim Sieg der eigenen Mannschaft. Drei Punkte gegen den Abstieg oder zur Meisterschaft; oder wenigstens das Derby gewonnen.
Aber es gibt sie schon noch, diese Anhänger des Sports an sich. Fans – kurz vor dem Kippen zum Fanatismus – die ins Stadion gehen um schöne Spielzüge zu sehen, den Spielmacher, der mit einem genialen Pass vier Verteidiger alt aussehen lässt, den Abwehrrecken, der beängstigend aussieht, aber 90 Minuten ohne Faul auskommt, Menschen, die sich schlichtweg über schönen Fußball freuen können und diesen auch in der vierten Liga im Frauenfußball finden können. Und das ist auch gut so.
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23.01.2012 16:21 -
fubinini -
Jonköpings Södra IF
(0.3 TK)
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