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Zuggespräche in Peru, Teil 3
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(Ein Norweger, ein Mann mit fettigen Haaren, ein Medizinstudent und Gaststar picknick fahren mit einem D-Zug in Richtung Arequipa. Plötzlich kommt die Eisenbahn auf offener Strecke zum Stehen.)
Norweger: „Nanu, weshalb halten wir jetzt hier im Niemandsland? Hier sind wir doch mitten in der Pampa gelandet.“
Mann mit fettigen Haaren: „Das ist so nicht ganz korrekt, die Pampa befindet sich in Argentinien. Wir dagegen befinden uns noch immer in Peru!“
Norweger: „Das ist mir klar, Schweinchen Schlau! Soll ich Ihnen mal kurz die Flexibilität meiner neuen Sprungski demonstrieren?“
Mann mit fettigen Haaren: „He, Gewalt ist doch auch keine Lösung.“
picknick: „Wenn ich da mal kurz einhaken dürfte: Statistisch gesehen war in der Menschheitsgeschichte Gewalt eigentlich |
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meistens einer äußerst effektive Lösung. Schon Darwin hat uns gelehrt, dass im Vergleich zwischen einem hageren Philosophen und einem bewaffneten Homo Erectus in der Regel der Besitzer und Nutzer einer Keule deutlich im Vorteil war.“
Medizinstudent:: „Und ich bin dabei, mich im Studium auf Schuss- und Stichverletzungen zu spezialisieren. Wollen Sie etwa, dass ich eines Tages arbeitslos bin, nur weil es keine Gewalt mehr gibt?“
Norweger: „Na, da hätten wir das ja auch geklärt… Schauen, Sie mal, da hinten läuft ein Verrückter mit einem Rucksack durch die pralle Sonne.“
Mann mit fettigen Haaren: „Ach, das ist nur der Lutscher auf dem Weg nach Chile. (brüllt) Hey, Abgänger! Gib Gas! Es sind noch 200 Meilen bis Antofagasta. Lauf schneller, wird leichter! Hopp hopp.“
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25.01.2012 20:40 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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