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Blumen für alle!
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Geschockt reagierte Frau Pfiff auf das neuste, scheinbar bestätigte, Gerücht bei den Elefanten. Die Ivora bekommt einen Armeeverein.
Bei einem kurzen Rückblick in die Gschichte der Elefenbeinküste sieht man welch Unding da einige Personen vorhaben:
Reicht es nicht, dass wir erst von den Portugisen und dann von den Franzmännern unterworfen, gequält und unseres Landes beraubt wurden? Scheinbar nicht! Seit den 90er Jahren haben wir sogar eine echte Demokratie und hatten uns zu einem der stabilsten Länder Afrikas gearbeitet. Doch dann, und das ist der entscheidende Faktor, 1999 putschte sich der General Robert Guéï illegal an die Macht. Eine Militärregierung an der Macht! Und das war erst der Anfang: Nach erneuter Gewaltenteilung erhob sich erneut das Militär und besetzte 2002 den Norden unseres schönen Landes. Es folgten blutiuge Auseinandersetzungen, die Franzosen schossen uns buchstäblich vom Himmel! 2007 war es dann scheinbar geschafft, nein, nach umstrittenen Wahlen entstand 2010 ein Bürgerkrieg, der bis heute Millionen Einwohner aus ihrer Heimat flüchten lässt. Das Land ist als Ergebnis dieser jahrelangen Putsche, |
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Bürgerkriege, Machtwechsel und Morde zerrüttet.
Bis heute ist die scheinbar politische Stabilität als kritisch anzusehen, Millionen Mitbürger wurden entwurzelt, viele tausende sind gestorben. Fußball schien die gesamte Elfeinbeinküste wieder zu vereinen, das Land, die Menschen zu einen. Ein gewissen Nationalgefühl wieder hervorzurufen. Frieden zu schaffen.
Und nun das? Einfach einen Verein absägen, damit ein Militärteam mit spielen darf? Wenn das mal keine Felix-Magathsche Verhältnisse verbunden mit Sushlanschen Größenwahn ist. Dass seitens gewisser Kollegen keine Feinfühligkeit für die Leiden der Bevölkerung zu erwarten ist war ja schon anfangs klar, aber das ist zu viel des Guten! Mit diesem Schritt bringen einige wenige eine politische Diskussion in ein Land, welches im Fußball zumeist seine einzigen gemeinsamen Nenner hat. Die emotionale Bindung zum Fußball würde durch neu entfachte Diskussionen ungeahnten Ausmaßes durch erneute Morde, Revolten und Bürgerkriege wahrscheinlich für immer verschwinden.
Für eine freie Elfenbeinküste, für gewaltlosen Sport, freie Liebe und Blumen für Alle! |
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02.02.2012 10:58 -
Ann Pfiff -
Racing Koumassi
(0.3 TK)
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