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Abstieg in die Freiheit?
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Nach quälenden Wochen der Einsamkeit, Klaustrophobie und Verdauungsproblemen konnte Lutscher sich endlich aus seinem Fahrstuhl befreien. Das Rätsels Lösung des steckengebliebenen Vehikels war ein geheimnisvoller Knopf mit einem Pfeil nach unten. Nachdem Lutscher alle anderen Optionen versucht, alle Möglichkeiten ausgeschöpft hatte, fasste er sich endlich ein Herz und drückte drauf. Und siehe da, es ging abwärts. Möglicherweise eine Metapher für Lutschers weiteren Werdegang. Denn was Mandelator als kleine Frotzelei gegen den ungeliebten Vorgesetzten von sich |
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gab, scheint gar nicht so abwegig. Nach jahrelangem Raubbau an Körper, Geist und Seele in der sambischen Königsklasse lassen sich durchaus einige Abnutzungserscheinungen beim blonden Strohköpfchen erkennen. Der Prosecco prickelt nicht mehr wie früher, die Garderobe leuchtet nicht mehr in kräftigem rosa, sondern bestenfalls noch in blassem rosé, vom Sportlichen brauchen wir gar nicht zu reden. Vielleicht ist ja ein kleiner Kuraufenthalt im Unterhaus, wie der WC-Man vorschlug, genau das Richtige. Anderen Prominenten scheint es ja dort durchaus auch zu Gefallen.
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02.02.2012 20:08 -
Sir Pudding Lutscher -
Riflemen
(0.3 TK)
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