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Ente gut, alles gut – so heißt eines der überstrapaziertesten Sprichwörter unserer Zeit. Neben anderen, goldenen Redewendungen, die der volkstümliche, deutsche Wortschatz hervorgebracht hat. In dieser Ausgabe wollen wir beleuchten, was ein Sprichwort zu einem Sprichwort macht – und wie man die moralisch-ethisch-ontologische Lehre aus so einem Sprichwort auf den Gegenstand unseres täglichen Sehnens übertragen kann: auf Fußball.

In der Einleitung sind die Schlagwörter dieses Diskurses schon gefallen: Sprichwort, Moral, Ethik, Ontologie, Fußball. Nebenbei bemerkt: Es heißt nicht Sprichworte, sondern Sprichwörter. Die Mehrzahl –worte, wie auch Worte, verwendet man in anderen Zusammenhängen; es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, wenn dies auch noch erläutert werden sollte.

Wie auch immer, die aus dem Mittelalter stammenden Sprichwörter, wie auch die aus anderen Sprachen übernommenen, (oft über den Umweg des altniedernordischen) eingedeutschten

Redewendungen wollen etwas mitteilen. Man spricht solch eine Redewendung ja nicht bar jeden Zusammenhangs, sondern versucht eine allgemeingültige Lehre, eine Moralvorstellung oder einen gewissen ethischen Anspruch zu vermitteln. Hierzu ein Beispiel:

Der Zweck heiligt die Mittel: Ausgehend von einer nicht näher spezifizierten Zielrichtung, einem Gegen- oder Zustand, den man erreichen möchte (im folgenden McGuffin), wird hier bei der Weg hin und auf den McGuffin zu, als belanglos betrachtet, ja darüber hinaus sogar mit einem transzendenten Glanz beleuchtet. Solange der McGuffin die entsprechende moralische Höhe besitzt, einen ethisch-ontologischen Standpunkt spezifiziert, der auch der kritischen Vernunft genügt, ist die Wahl der zum Erreichen notwendigen Anstrengungen – auch in einer nicht den Ansprüchen an den McGuffin genügenden Art und Weise – einer gewissen Wahllosigkeit untergeordnet.
Übertragen auf Fußball bedeutet das: Für drei Punkte kann ich auch mal die Blutgrätsche ausfahren.
 
14.02.2012 16:53 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)


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