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Licht am Ende der Liga
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Für von fremder, wenn auch nicht rechter Hand (mit 4 Heim- bei insgesamt 26 Gegentoren stünde der Titelverteidiger auch an anderer Stelle in der Prem) den in die Tiefen des Tabellenkellers verbannten Meister El Gouna FC leuchtet mit dem Ende einer trüben Hinrunde wieder ein Hoffnungsschimmer am Horizont. Beim genauen Hinsehen sind es freilich nur die Rücklichter des Vorletzten Asyut Petroleum, der als erstes der dreizehn konkurrierenden Teams für die Bahlsen Boys wieder in greifbare Nähe gerückt ist. Und auch wenn der Abstand bis ins Ligamittelfeld weiterhin beträchtlich, die Kraftreserve durch eine 5:4-Auswärtsniederlage (q.e.d.) geschwunden |
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ist, gibt sich der Keksbaron am Roten Meer noch nicht auf.
Dabei gibt Leibnits unumwunden zu Protokoll, dass er sich in den vergangenen Wochen ernsthaft mit dem Gedanken eines Rücktritts befasst hat, um dem bloßstellenden Makel einer schlechten Ligaplatzierung in seiner Vita zu entgehen, vor allem aber natürlich um Schaden von seinem Amt abzuwenden. Die Entscheidung über den Verbleib bei Gouna, so der Keksbaron in einer Stellungnahme, sei letztlich von der Überzeugung seiner Integrität als Fußballlehrer geleitet: "Ich habe in meiner Trainertätigkeit stets sportlich korrekt mich verhalten. Ich habe Fehler gemacht, aber ich war immer aufrichtig." |
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17.02.2012 14:08 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(0.3 TK)
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