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Primera kein Einheitsbrei
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Einigermaßen unvermittelt fühlt sich Danubio-Trainer Roesamäe diese Woche mit dem von Verbandsseite ins Spiel gebrachten Vorhaben einer Ligenreform in Uruguay konfrontiert. Anlass dazu bot die schwache Resonanz der Segunda Division, die seit einigen Jahren an chronischer Unterbesetzung krankt. Nach dem man sich in Europa erst nach wiederholten Anläufen zu einer Schließung der serbischen Druga Liga entschließen konnte, die Gnadenfrist für die schwedische Superettan dagegen erneut verlängert wurde, versucht man der Probleme in |
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Südamerika nun im Hauruck-Verfahren Herr zu werden.
Doch die mit diesen Plänen verbundene Aufstockung der Primera Division um vier auf 16 Mannschaften stößt national bislang auf weitgehende Ablehnung. Schließlich würde dem uruguayischen Oberhaus dadurch gerade sein besonderes Gepräge genommen, das eine Zwölfer-Liga gegenüber anderen bei Copamundial vertretenen Formaten auszeichnet. Und einmal mehr würde dem Spiel der Reiz des Kampfes um Aufstieg bzw. Klassenerhalt genommen, der mittlerweile doch viel zu selten geworden ist. |
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17.02.2012 14:37 -
Rainis Roesamäe -
Danubio FC
(0.3 TK)
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