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Stalking transkontinental
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Huch, wo sei er denn hier gelandet, warf am gestrigen Abend der neue Trainer von Navbahor Namangan unschuldig in die Runde. Dabei sticht der Name Kunta Kinte vor allem einem seiner neuen Kollegen sofort ins Auge. Zu nächtlicher Stunde berief Sergej Pilatschkin seine Freunde aus Ägypten und Uruguay zu einer mehrstündigen Telefonkonferenz, in der er diese über den Neuankömmling mit vertrautem Namen in der Professional Futbol Ligasi unterrichtete. Von dieser Entwicklung vollkommen überrascht zeigte sich vor allem Danubio-Trainer Rainis Roesamäe, der Kinte bei Ex-Klub CA Rentistas erst vor zwei Wochen noch persönlich gegenüberstand. Dass der Kameruner |
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sich in der Primera nie wirklich heimisch fühlte und schon lange über einen Abschied nachdachte, war in Uruguay ein offenes Geheimnis. Mit diesem Abgang in einer Nacht-und-Nebel-Aktion hatte bis zuletzt jedoch niemand gerechnet, wobei der Zeitpunkt zum Rückrundenbeginn wohl überlegt scheint. Nach der 0:1-Schlappe seines neuen Arbeitgebers bei Nasaf Qarshi darf sich Kinte nun fast eine halbe Saison einfinden, bevor er am letzten ZAT auf seinen länderübergreifenden Angstgegner trifft. Schlappe 691km und eine 9stündige Fahrtzeit trennen ihn nun von seinem Trauma, dass sind sogar noch einmal 40km und eine Viertelstunde (Berufsverkehr unberücksichtigt) mehr, als zu ägyptischen Zeiten. |
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17.02.2012 17:05 -
Sergej Pilatschkin -
Nasaf Qarshi
(0.3 TK)
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