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Hello Africa, Part 1
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Canon-Trainer Carlos Finisterre hat sich (frei nach Zahnarzt Dr. Alban) etwas vorgenommen: als neutraler Chronist möchte der eigenwillige Mexikaner in den kommenden Monaten unbekannte afrikanische Länder besuchen und interessierten Menschen dann von seinen Reisen berichten. Den Anfang macht ein Trip nach Burundi, wo Finisterre die Hauptstadt Bujumbura mit seiner Anwesenheit beglückt hat.
„Burundi ist schon ziemlich klein. So klein, dass ein mittelmäßiger Speerwerfer nur wenig Mühe hätte, sein Sportgerät von der Demagogischen Republik Kongo über das Land hinweg bis nach Tansania zu werfen. Auch die Hauptstadt Bujumbura ist klein, sie ist aber noch viel hässlicher als sie klein ist. In den Restaurants sind die Portionen |
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ebenfalls klein und der französische koloniale Hintergrund lässt sich in der Gastronomie leider nicht mehr herausschmecken. Ansonsten ist der Staat ziemlich langweilig: Ackerbau und Viehzucht in sowjetischer Prägung und in punkto Wetter ein Belgien mit hoher Luftfeuchtigkeit. In dem überwiegend katholischen Land dürfte sich ein homosexueller Besucher darüber hinaus über eine Haftstrafe von mehr als drei Jahren freuen. Außerdem hatte Burundi früher sogar einen König, ob dieser aber verstorben ist oder wegen Homosexualität im Knast sitzt, konnte ich in der Kürze der Zeit nicht in Erfahrung bringen. Falls Sie also planen sollten, nach Burundi zu fahren, habe ich einen guten Tipp für Sie: tun Sie es nicht, fahren Sie lieber nach Frankreich.“
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13.03.2012 19:10 -
Carlos Finisterre -
Canon Yaoundé
(0.3 TK)
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