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ARRIBA ALIANZA #427
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Man sollte sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen, heißt es in einem alten peruanischen Sprichwort. Aber gilt das auch für Butters? Der Kolumnist steht am Rand des Abgrunds, die Schlucht öffnet sich in westlicher Richtung (ganz ähnlich wie der Pazifik an der Westküste Perus, unnötige Anm. d. Red.), und ein starker Sturm aus Osten ist angekündigt. Was nun, Butters? Wie bleibt die Butter auf dem Brot?
Hier die Ergebnisse der innerredaktionellen Brainstormings:
1) Fallen lassen wäre unklug, denn dann landet das Brot auf der Butterseite und die Butter bleibt beim Hochheben am Boden kleben.
2) Einfach schnell verputzen? Auch nicht so toll, denn in der Magensäure würden Brot und Butter (bzw. Primera División und Butters, um die verwendete Allegorie für alle weniger reich mit Intelligenz beschenkten Leser nochmal zu erklären, weitere unnötige Anm. d. Red.) womögich getrennt voneinander in ihre Bestandteile aufgespalten. |
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3) Wegkarren und auf eine Beuss’sche Fettecke kippen? Zu unsicher, die Putzfrau könnte Butter und Brot trennen, weil sie mittlerweile gelernt hat, dass in eine Fettecke zwar Fett gehört, aber von Brot war bislang nie die Rede.
4) Betteln? Könnte passen, charakterlich bringt Butters dafür alles mit. Mitleid heischen würde allerdings kolumnistische Aktivität erfordern. Und selbst das wäre keine Garantie für den Erfolg…
5) Daumen drücken und auf ein Wunder hoffen: Hat schon bei Alianza funktioniert. Aber ist Butters ein GroT (ohne ö-Pünktchen, ohne „aZ“)? Die Redaktion ist darüber gespaltener Meinung. Ist die Spvgg Greuther Fürth ein großer Verein? Ist ein Gänseblümchen eine große Blume? Ist ein 1:0 ein großer Sieg? Oder braucht es dazu ein 6:5? Oder muss es unbedingt beides sein? Kann man immer kriegen, was man will? Diese Fragen sollte Butters sich in Ruhe stellen, und dann die Taktik daran ausrichten. Dann klappt es auch mit dem Brot. |
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17.03.2012 13:14 -
Florian Markert -
Alianza Lima
(0.3 TK)
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