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COPA NEWS

Eine kleine Geschichte des Verrats
Der Verrat ist eines der großen Motive unserer Kultur, sowohl im Fussball wie auch in der Weltliteratur. Der Verrat begegnet uns z.B. während der Iden des März in der Hauptstadt des römischen Imperiums im Jahre 44 v. Chr., später erneut im Nibelungenlied, sowie in der Neuzeit bei der Schande von Gijón 1982 oder beim innerskandinavischen 2:2 von Porto im Jahr 2004. Nicht zu vergessen der letzte Schandfleck in dieser langen Liste, die Verweigerung von Wellington am gestrigen Abend um 19 Uhr.

Und immer ist einer das Opfer. Mal der drachentötende Siegfried, mal der siegreich aus dem zerfallenen Triumvirat hervorgegangene Weltbeherrscher, mal die armen Algerier, als krasse Außenseiter voller Hoffnung auf Fairness, schließlich die stolzen Italiener ebenso wie die Rovers von der Hawke’s Bay, durch eine Geste der von Unfairness durchzogenen „Freundschaft“ um alle Chancen gebracht – ja, auch der Versuch ist strafbar, selbst wenn das Opfer durch einen glücklichen

Zufall überlebt.

Der Verräter hingegen, ganz gleich ob er nun Brutus, Hagen oder Fenris heißt, schwarz-rot-gold und rot-weiß-rot oder ein skandinavisches Kreuz auf der Flagge trägt, erlangt Vorteile in Form von Geld, Macht oder Befriedigung der eigenen Rachsucht. Was Verrat ist, wird definiert von den jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnissen, die wiederum abhängig sind vom Entwicklungsstand einer Kultur. In Neuseeland ist der Verrat historisch bedingt besonders heikel, wurde doch hierzulande die Treaty of Waitangi als ein ebensolcher empfunden. Die historischen Strafen für Verrat waren aus Sicht heutiger Betrachter stets von erheblicher Grausamkeit geprägt. Doch nichts ist so grausam wie der Verrat selbst. Diese Erkenntnis sollte in Zukunft unser Handeln prägen. Und damit ist keineswegs Rache gemeint. Ein viel schöneres Konzept ist doch die sogenannte Ligakultur. Es ist wieder einmal an der Zeit, ein Zeichen zu setzen. Für mehr Gerechtigkeit. Und zum Schutz der Delfine.
17.03.2012 13:50 - Florian Markert 4 - Napier City Rovers (0.3 TK)


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