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Vom "Mama Africa" direkt in den Fahrstuhl zum Schafott
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Nachdem Walter Fotzenhobel sich in der Männertoilette im Untergeschoss des afrikanischen Spezialitätenrestaurants "Mama Africa" erleichtert hatte, setzte er sich im Speisesaal an einen Tisch und läutete mit der Tischglocke um bedient zu werden. Aus der Küche hörte man ein Rumpeln, dann kam der Chefkoch höchstpersönlich raus, auf seinem Namensschild stand "P.Crowd". Er offerierte das Tagesmenüe. "Wir haben einmal Plow aus Lammfleisch, Plow aus Rindfleisch, Plow aus Schweinefleisch und Plow aus allen drei Fleischarten gemischt, auch bekannt als Plow aus Serbenfleisch. Dazu serviert wird usbekischer Wodka vorzugsweise heute am Sonntag mit einem leichten gout an Himbeer- und Waldbeere." "Ui, das klingt ja äusserst interessant. Ich würde, doch gerne das Serbenfleisch-Plow probieren." "Ja, das dauert leider noch ein bisschen, darf ich Ihnen vorher noch |
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einen Wodka bringen?" "Ja gerne, und könnten Sie mal noch diese Fahrstuhlmusik ein bisschen leiser stellen, mir wird ganz schwindelig von diesem Flötengedudel." Walter muss wohl schon einige Zeit gesessen haben, als er von einem Sekundenschlaf wieder hochschreckte. Hatte er nicht gerade durch die Küchentür eine ihm bekannte Gestalt gesehen, die laut anerkennend eine Schafherde durch die Küche passieren liess und jedem Schaf die Genitalien inspizierte mit den Worten "Qizilqum, go. No Qizilqum, can stay. Qizilqum, go. No Qizilqum, stay...". Dazu spielte der Chefkoch auf einer aus einer Karotte geschnitzten Flöte eine Melodie, zu der er immer nach der Reprise schrie: "Scheisse, man, ist das gut. Hoffentlich kommt die geile Scheisse nicht nach Afrika" und wieder von vorn anfing auf der Flöte zu blasen. Walter läutete nochmals mit der Tischglocke, aber es kam niemand mehr... |
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18.03.2012 23:14 -
Walter Fotzenhobel -
Qizilqum Zarafshon
(0.3 TK)
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