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Satelambinierte Tsunkenistensamsen
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Die Tage wurden wieder länger, manchmal war sogar die Sonne zu sehen. Die neue Traineraufgabe für fubininio stellte sich als dunkel dar. Dunkler, als gedacht. Und das machte dem Übungsleiter zu schaffen.
„Wie haltet ihr nur den langen Winter aus, hier in Subsidiskan?“, war eine seiner häufigsten Fragen. Aber auch andere Dinge gingen ihm durch den Kopf: „Wieso tragen alle Tadschiken Kopftücher und Pelzkappen, wieso sind hier in Uschinkistan alle Straßen mit Schnee bedeckt und wie spricht man den Namen des kirgisischen Vereins aus, den ich jetzt trainier – von den dchingiskanischen Spielernamen mal ganz zu |
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schweigen.“
Nach einer Woche hießen seine Spieler „Dschingis Eins“ bis „Dschingis sechsundzwanzig“. Leider korrespondierten die Namensnummern nicht mit den Nummern der Trikots. Und so kam es bei der Aufstellung zu Verwirrungen: „Dschingis, Du bekommst die Fünf. Nein, nicht Du, Dschingis Fünf. Neun. Nein, Neun. Dschingis Neun bekommt die Fünf. Dschingis Fünf bekommt die Vierzehn. Nein. Neun. Nein, nicht neun, vierzehn. Nicht Du Dschingis….“
Vielleicht gibt es ja nächste Woche eine Besserung. Es heißt ja: „Wenn man sein Leben lang im Atomkraftwerk gearbeitet hat, bekommt man so ein gesundes grünes Leuchten.“
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02.05.2012 15:48 -
fubininio -
FK Neftchi Farg’ona
(0.3 TK)
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