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Altgerotrinische Brinsengrafflete
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Der Trainer, den sie „missing link“ nennen, stand auch diesmal wieder auf dem Platz, gekleidet in Fallschirmseide, geblendet vom Flutlicht, und wartete auf die Mannschaft. Sein Team, dessen Namen er immer noch nicht verletzungsfrei aussprechen konnte, lies – wie gewohnt – auf sich warten.
Schon in altkirchlichen Zeiten war es für Missionare sehr schwer, in der Diaspora zurecht zu kommen. Nicht nur, dass das Verbreiten der christlichen, frohen Botschaft sehr schwer wurde, wenn man die Landessprache nicht sprach, musste man in fremden Landstrichen immer damit rechnen, dass der freundlich Gegenüber in Gedanken die verschiedenen Rezepte zur Zubereitung von Missionaren durchging. Dementsprechend reagierten die Missionare auch |
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allergisch auf angebotene, heiße Bäder.
Ähnlich ging es dem erfolglosesten aller Erfolgstrainer, dem völlig durchgenudelten fubininio hier in Tadschikistan, Kirgistan, Kirgisien, Armenien, Turkmenistan, Kasachstan, Afghanistan, Urinistan, Bimbistan oder Absurdien - je nach Tagesform. Er konnte den Spielern nicht erklären, was er meinte. Die Spieler verstanden ihn nicht. Die Spielerfrauen auch nicht, aber das war nicht so schlimm, da man diese kaum von anderen Spielerfrauen unterscheiden konnte.
Was unterm Strich übrig bleibt – wie bei den Missionaren – ist das Gefühl kunstvoll und dialektisch einwandfrei gegen eine Wand zu reden – und am Ende doch im Kochtopf zu landen. Schöne neue Welt. |
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11.05.2012 08:42 -
fubininio -
FK Neftchi Farg’ona
(0.3 TK)
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