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Ach nö
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Momentan lernt Roquo das Umherziehen mit leeren Taschen beziehungsweise das Dasein als Aufschneider. So tun als hätte man was, so tun als könnte man was und am Ende alles, na gut man sollte es nicht übertreiben, vieles erreichen. Nebenbei noch die verzweifelt anklagenden Pamphlete des direkten Verfolgers lesen. Irgendwie ist das Leben in Brasilien nicht so schlecht. Im Vergleich mit Chile geradezu phantastisch. Doch will das der Amateur-Misanthrop Roquo überhaupt?
In Chile, dem Land der Schweiger, in dem man schon auffällt wenn man bunte Farben trägt, da hätten sich die aktuellen Freuden |
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für Roquo gewiss nicht eingestellt. Nicht nur, dass sich die Konkurrenz dort scheinbar nach Jahren des Erfolges auf den Misserfolg Roquos nahezu eingeschworen hatte. Nein, auch das Lebensgefühl war ein anderes. Weniger Mannschaften, weniger Interessen, weniger überhaupt. So lässt sich das Dasein dort rückblickend zusammenfassen. Und trotzdem: die Sehnsucht ist da. Gerade, wenn man sieht welch schweren Gang die eigene Mannschaft Deportes Osorno dort antreten muss. Noch ist die ganze Rückrunde zu spielen und die Kräftereserven neigen sich dem Ende zu. Die Koinzidenz der Ereignisse sollte einem zu denken geben…
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15.06.2012 17:26 -
Roquo -
Figueirense FC
(0.3 TK)
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