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Von Titen und Titteln
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Willkommen in der wohl tittenlosesten Stadt Argentiniens, Rosario.
Karla Kolumna-Krause: Buenos Dias, Senor Zahl.
Graf Zahl: Jaja. Aires und so. Müsste das nicht „titellos“ heißen?
KKK: Unsere Artikel liest doch eh keiner mehr. Das fällt doch keinem auf.
GZ: Das stimmt. Aber das liegt sicherlich nicht an mir.
KKK: Warum? Weil Sie so viel Gesprächsbedarf bieten? Weil Sie Saison für Saison eine wichtige Rolle im argentinischen Meisterschaftskampf besetzen? Weil Sie einfach so witzig und charismatisch sind, quasi ein zweiter Zac Clooney? Wenn das so ist, dann stimmt das, ja.
GZ: Das liegt eher an Ihnen.
KKK: Wie meinen Sie das denn?
GZ: Ich glaube, es wird Zeit für einen Wechsel. Eine neue Interviewerin würde |
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sicherlich für mehr Furore sorgen.
KKK: Sie wollen mehr Furore? Können Sie gerne haben. Geben Sie mir Ihre Kreditkarten, zwei Stunden Zeit und schauen Sie sich dann einfach im nächsten Monat Ihre Kreditkartenabrechnung an.
GZ: Dieser schlechte Witz ist der beste Beleg.
KKK: Sie sind auch nicht gerade vom Kaliber Prenzlauerbergo. Unlustig und vom Sportlichen ganz zu schweigen. Aber nun gut. Wie wollen Sie denn eine neue Reporterin auftreiben? Sie sind nicht gerade eine Referenz, die man gerne in den Lebenslauf packt.
GZ: Ach, Casting-Shows sind doch in. Ein paar mediengeile Teenager gibt es immer. Fragen Sie mal den Gottschalk, den D! (Ein Bruder vom Eigenrauch?) oder den Bohlen.
KKK: Genau. Wo wir wieder beim Thema Titten und Titel wären. Damit schließe ich das Interview. Der Tee ist fertig. |
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06.07.2012 18:52 -
Graf Zahl -
Newell’s Old Boys
(0.3 TK)
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