Der Vorsprung war enorm, gigantisch geradezu und doch war er immer mit einem gewissen Unwohlsein verbunden. Als Tabellenführer lebt es sich nicht ruhig, man wird gejagt, gehetzt, verfolgt und kann nicht im Schatten eines anderen seine Spiele gemütlich durchziehen. Nun murkst man sich schon seit geraumer Zeit bei Yokohama irgendwie durch und hält dadurch die Tabellenführung die inzwischen nur noch an einem Pünktchen hängt. Das Unwohlsein ist größer geworden. Mit allem was man hat klammert man sich an den Status Quo. Doch wenn es so weitergeht gehen am Ende die Reserven und die Lampen aus und dann taucht die Frage auf: Was nützen einem 11 Spieltage an der Spitze, wenn man schlussendlich doch nicht Meister wird?