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Schlaflos in Yamoussoukro
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Eines Sonntagsmorgens sitzt Militärchef Sushlan immernoch an seinem Schreibtisch und versucht die vergangenen Ereignisse einzuordnen. Es gelingt ihm auch nach mehreren Koffeinschüben nicht. Dramatische Ausmaße nehmen bereits die dunkelschwarzen Augenringe an, die Haare sind bereits durch einen improvisierten Haarreif nach hintengebunden um den Kontakt mit dem empfindlichen und schlafbedürftigen Gesicht zu vermeiden. Die Hände zittern, der Körper bebt und muss alle halbe Stunde seine durch exzessiven Kaffee-Missbrauch gezeichnete Blase entleeren. Ja es gibt schönere Vorstellungen am heiligen Sonntag, doch der Militärchef macht anscheinend auch vor dem Tag des Herren nicht halt. "Was juckt mich das heute? Ich hab zu |
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arbeiten, während die Welt draußen in der Sonne liegt und in dem,nach dem großen Strom im fernen Deutschland bennanten, größten Fluss der Elfenbeinküste, der ELBE, badet. Ihr werdet es wohl nie verstehen. Lapidar dieser Kommentar und doch vielsagend. Man fühlt sich dauerhaft missverstanden, sei doch eigentlich ein netter Kerl... BREAK
6:51 Uhr und es geht noch viel weiter. An Schlaf ist frühestens in 16 Stunden zu denken. Ja so ist das mit der Arbeit, ach wie schön wäre es mal etwas ordentliches zu arbeiten!
Zum Auswärtstor bei Neuling Mandelator muss nur soviel gesagt werden: "Die Neulinge seien doch immer für NMR's gut, da habe man einfach mal versucht den alten Haasen zu ärgern!" |
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19.08.2012 06:52 -
Sushlan -
SO Armée
(0.3 TK)
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