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Teil Zehn: Faith no more – Angeldust
Abgerutscht. Schlicht und einfach. Nicht aus böser Absicht. Nicht aus Gehässigkeit oder weil das Kind so hässlich war. Nein, einfach abgerutscht. Der Kopf war voller Blut und Schleim, die Konzentration nach der langen Geburt schon etwas dahin. Ein leicht Müdigkeit, die auch die Arme erfasst hatte. Dazu der Ausfall der Klimaanlage, die eh schon wenig Frische brachte. Und dann einfach abgerutscht.

Das diese elende Geburtszange, aus speziell gehärtetem Nirosta-Stahl in Solingen hergestellt, vierfach veredelt und wiederholt mit einer Titan-Wolfram-Legierung überzogen, hinter dem Ohr festhing, dabei mit der Gabelnut die Fontanelle aufbrach und der Schenkelgrat das Hebelblatt gegen den limbischen Knoten drückte, konnte noch als Glück im Unglück betrachtet werden. Ein wenig mehr Drehmoment der Hebamme auf den Schenkelkörper des Achsschiebers und es wäre eine glatte Lobotomie gewesen.

Aber auch so waren die Folgen für den kleinen fubini eher schrecklich. Zu keinerlei Geistesleistung fähig, verlebte der ansonsten recht

aufgeweckte Junge eine Kindheit, abgeschirmt von den Ereignissen der Welt, zwischen Getränkekisten und weggeworfenen Prepaidhandies, zwischen Melonenschalen und abgelegten Goldohringen. Schon früh auf die Fähigkeiten seiner Füße fixiert, konnte er mit Beginn der Pubertät einiges Geld mit Fußmalerei verdienen, wobei er seine Arme an seine Körper band, um Mitleid zu erregen.
Der Traum von einer Karriere als Künstler scheiterte, ebenso, wie der Traum, durch die Erfindung eines Motors, der mit Wasser als Treibstoff arbeitete, reich zu werden. Die Formeln und Pläne des ersten Prototyps hatte er in monatelanger Kleinarbeit ausgetüftelt und in einem Schulheft festgehalten. Nachdem der Motor neun Stunden gelaufen war, dabei aus einem Tiefbrunnen neunzig Kubikmeter Wasser gefördert hatte, bei einem Verbraucht von neun Liter Wassern insgesamt, verwendete seine Mutter das Schulheft, um im Herd Feuer zu machen und fubini war zu faul, die vierzehn Seiten erneut niederzuschreiben. Und es gab Maispfannekuchen zum Abendessen.
Dann wurde er eben Fußballtrainer.
24.08.2012 15:35 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)


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