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Teil Zwölf: Lee Morgan – The Sidewinder
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Die Sonne schien heiß herab auf die kargen Felsformationen der Atacamawüste, als fubini mit einer nicht mehr ganz neuen, nicht ganz so sterilen Geburtszange aus dem Uterus seiner Leihmutter herausgezogen wurde. Was und wie viel dabei beschädigt wurde, konnte nie genau geklärt werden; vielleicht wäre aus dem Jungen ohne diese Schäden ein erfolgreicher Rechtsanwalt geworden – wenn die Welt etwas braucht, dann mehr Rechtsanwälte.
Wie dem auch sei, nach einer eher wechselhaften ´schulischen Laufbahn, die ihn nach sechs Jahren Grundschule in die dritte Klasse brachte, schaffte er mit knapp 25 seinen Schulabschluss und konnte sich daraufhin seiner Karriere widmen. Er ergriff den Beruf, der seinen Neigungen am meisten entsprach: Linienrichter beim |
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Tennis.
Aber die internationale Tenniskrise und die Kürzungen in der Tennisballproduktion zwangen ihn dazu, sich ein zweites Standbein zu suchen und so kam er als Linienrichter zum Fußball, da er dachte Linienrichter sei Linienrichter.
Nach vier Jahren bemerkte er die Unterschiede, war aber in den Automatismen eines Fußballvereins gefangen und so kam es, wie es kommen musste: Trainer der Minikicker, Trainer der B-Jugend, Trainer der dritten Mannschaft, Trainer der ersten Mannschaft und anschließend die wohlbekannte, internationale Karriere, erst in Mexiko, dann in Chile.
Für die nächste Saison hat er sich vorgenommen, Spanisch zu lernen, damit er auch einmal mit seinen Spielern verbal kommunizieren kann und nicht immer auf den Teaser zurückgreifen muss… |
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14.09.2012 14:44 -
fubini -
CD O'Higgins
(0.3 TK)
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