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Superinterpretare Selbstimplementation
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Immer noch Winter, immer noch in –stan. Ein trostloses Leben. Aber zwischen den Spielen Zeit, sich Gedanken zu machen. Gedanken über die Sinnlosigkeit des Seins. Oder auch die mangelnde Sinnhaftigkeit der Existenz. Und auch hier extrahiert sich die eigentlich Frage des menschlichen Lebens: die Diskrepanz zwischen Sein und Existenz.
Man weiß nicht, ob Zentralasien, Kern des globalen großen Spiels, der richtige Ort für solche Betrachtungen ist. Von Kriegen und Diktatoren gebeutelt, von roten, schwarzen oder braunen Parteiflaggen zugedeckt, immer Spielball der globalen Supermächte. Aber vielleicht gerade hier, |
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in einem Landstrich, der große Poeten und Träumer hervorgebracht hat: Malte Laurids Brigge, Corto Maltese, Harry Haller, Ernst Stavro Blofeld, Moravagine, Adson von Melk oder auch Gordon Freeman, alle lebten hier, alle hatten hier ihre großen Momente, ihre Hybris, ihr Cleptosomikum.
Es geht also um das Leben als solches und seinen Sinn. Liegt er allein im Sein? Oder ist da mehr? Ja. Fußball.
Schon der geschätzte Albert Camus (er spielte bei Racing Universitaire d’Alger) sagte: „Alles, was ich vom Leben weiß, habe ich vom Fußball gelernt.“
Was bleibt dem hinzuzufügen? |
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14.09.2012 14:49 -
fubininio -
FK Neftchi Farg’ona
(0.3 TK)
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