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Heerenveen nur noch Dreizehnter
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Ein Spieltag zwischen hopp und top liegt hinter dem SC Heerenveen. Der Verein mit den friesischen Herzen auf dem Trikot unterlag klar mit 0:3 beim FC Groningen. Das Spiel wurde im Vorfeld von der friesischen Presse zum Derby deklariert. Es ist ein halbes Derby. Das galt in etwa auch für das Spiel. Groningen trat auf wie in einem Derby. Heerenveen nicht. Und so ist es kein Wunder, dass der FCG ohne in Gefahr zu geraten mit 3:0 als klarer Sieger vom Platz ging. Da Groningen im Anschluss noch einen Auswärtssieg in Breda einfuhr, ist die Mannschaft einer der großen Gewinner des Spieltages. Seitdem Henk Groot die Heerenveener trainiert, hat Groningen fünf Plätze gewonnen. Eine Bilanz, die man sich auch beim SCH gewünscht hätte. Doch bisher ging es nur abwärts - um ganze vier Plätze. Darf man schon die Frage stellen, ob Henk Groot die richtige Wahl war? Immerhin ist er ein Trainer ohne nennenswerte Erfahrung im Copa-Profi-Fußball. Allerdings darf man betonen, dass die Leistungen in etwa konstant geblieben sind. Henk Groot hat mit Heerenveen bisher sieben Spiele absolviert. Davon vier auswärts und drei zu Hause. Dreimal hat er gewonnen. Damit liegt er im normalen Soll. Jedermann weiß, wie schwer es in der Eredivisie ist, auswärts zu bestehen. Außerdem hat Henk Groot die Grundwerte der Mannschaft verbessert. Sie liegt zu Redaktionsschluss mit TK-Wert 23,8 in etwa auf dem Durchschnitt der |
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Liga. Bei Amtsantritt lag der Wert noch bei gerundeten 83 Prozent. Da hat der SC Heerenveen für die kommenden Spiele eine bessere Ausgangposition als noch vor drei Wochen. Vielleicht macht sich das noch in der laufenden Saison bemerkbar. Dass die Mannschaft Fußball spielen kann und das dann noch in Tore ummünzt, hat sie im Heimspiel gegen Vitesse Arnheim mit einem fulminantem 5:0 bewiesen. Es geht also doch. Für die kommenden Spiele, aber zumindest für die neue Saison wünschen wir uns das öfter. Damit Heerenveen in dieser Saison nicht mehr in die Abstiegszone rutscht. Bis nach unten sind es acht Punkte. Das ist erstmal noch viel, aber noch kein Ruhepolster. Aber auch in die Europa League sind es nur sechs Punkte. Aber acht Punkte verlieren ist leichter, als sechs Punkte aufholen. Das ist die Crux. An der Tabellenspitze hat Feyenoord mit einem Sieg im Spitzenspiel gegen De Graafschap und einem Auswärtsremis seine Position gestärkt. Meister Kerkrade ist an De Graafschap vorbeigezogen und ist nun erster Verfolger von Rotterdam. Zu beachten ist außerdem immer noch Ajax Amsterdam, die zwar noch ein paar Punkte Rückstand haben, aber vermutlich die größten Reserven der ganzen Liga. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass mit Sparta Rotterdam und NAC Breda auch die letzten Vereine wieder die Trainerposition besetzt haben. Wir wünschen den Trainern alles Gute. Aber nicht gerade gegen uns. |
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13.10.2012 21:02 -
Henk Groot -
SC Heerenveen
(0.3 TK)
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