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Der Quizrier des Zaren
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Er konnte schon Irkutsk sehen, wie die Stadt ihre Lichter auf die Oberfläche des Sees warf – Feuer und Eis vermischten sich auf dem See zu schillernden Kunstwerken. Der Wind blies kalt von Nordwest. Die Stadttore waren noch geschlossen.
Aber der Quizrier wusste, dass der Schein der friedlichen Stadt trog. Andi Ogareff hatte die Stadt schon betreten und der Quizrier wusste um die Gefahr, in der der Bruder des Zaren nun schwebte. Er drückte dem Pferd die Hacken in die Flanke und der schwarze Zosse rannte los. Nadja klammerte sich an ihn.
Die Frage war, wie er den Zarenbruder umbringen wollte. Man musste ohne Frage schon eine scharfe Waffe haben, um durch das Graue Trikot der |
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Majestät hindurch zu kommen. „Ich würde ein Favre-Schwert nehmen“, dachte der Quizrier, „eine schnelle Waffe, scharf und gut versteckt unter einem Leibchen wird es nicht entdeckt werden.“
In der Stadt selbst, die er durch einen Hintereingang nahe bei Tor 15 erreichte, kam er schnell in Richtung Palast vorwärts. Und bald sah er auch den Kampf zwischen Andi Ogareff und dem Zarenbruder. Das Favre-Schwert war jedoch entdeckt worden und der Kampf schnell entschieden. Ogareff wurde abgeführt. Der Quizrier dachte bei sich, dass dann wohl ein kompletter Wechsel der Kleidung besser gewesen wäre, um nicht entdeckt zu werden.
Und natürlich der Ferguson-Säbel… |
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17.10.2012 17:46 -
fubininio -
FK Neftchi Farg’ona
(0.3 TK)
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