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Aus und vorbei – letzte Ausfahrt Allsvenskan
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Ein Wochenende des Grauens liegt hinter GAIS. 10 Gegentore in zwei Spielen in der Liga, ganze 12 Gegentreffer in drei Spielen beim grausamen Aus in der Champions League. Der Tanz auf der zweiten Hochzeit endet jäh, 0:5 im entscheidenden Heimspiel gegen den englischen Meister, zuvor gab es ein 5:6 n.V., nachdem GAIS auswärts noch gewonnen hatte. Mit einer solchen Bilanz lässt sich kein Titel holen, nicht einmal, wenn man wie beim 5:4 gegen Halmstad den richtigen Riecher hat. Der kleine trojanische Elch hatte hingegen Ladehemmung, die Festung Åtvidaberg steht auch weiterhin so sicher wie zuvor. Was ist noch möglich in diesem Jahr, das so verheißungsvoll begann und sich so unschön veränderte? Platz vier ist noch |
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drin, Cup der Verlierer würde das bedeuten. Will man das? Platz drei wäre besser, ganz klar. Aber da stehen noch Wendy, der Maulwurf und das Mammut. Und alle stehen sie derzeit besser da. Und kassieren weniger Gegentreffer. Und punkten in den direkten Duellen gegen GAIS, mindestens einfach, meist dreifach. Bitter ist das, bitter und grausam. Aber auch schön. Für die anderen. Bleibt nur das Hoffen auf einen Wetterumschwung. Und ein neuer trojanischer Elch, diesmal mit manueller Türklappe – auf die Elektronik ist kein Verlass mehr. Diesmal muss es schnell gehen, bevor der schwedische Winter kommt, und das Sonnenlicht entgültig vergeht. Denn davon profitiert nur einer: Der Maulwurf, die alte Nachtgestalt. Verdammt sei er! |
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19.10.2012 20:57 -
Florian Markert 2 -
Göteborgs AIS
(0.3 TK)
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