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COPA NEWS

Ist das Ende des Coupe de Tunisie besiegelt?
Die tunesische Fussballwelt ist ins Wanken geraten: Der Ligapokal, der in dieser 36. Saison zum zweiten Mal ausgetragen wird, steht vermutlich vor dem Aus. Er soll durch den Maghreb Cup bzw. Coupe du Magrheb ersetzt werden, an dem auch Mannschaften aus Algerien, Marokko, Mauretanien und Lybien teilnehmen sollen. Hintergrund ist eine Anfrage der algerischen Mannschaft USM Annaba. Hierzu ein Interview der Zeitung "Le Temps" mit Christian S. Schmidt, dem Trainer des diesjährigen Finalteilnehmers Union Sportive Monastirienne:
Le Temps: M. Schmidt, was halten Sie von der Idee eines länderübergreifenden Pokalturnier der Maghreb-Staaten?
Schmidt: Die Idee ist grundsätzlich zu begrüßen. Sport und insbesondere Fussball ist ein integrierendes und verbindendes Element. Aufgrund des arabischen Frühlings, der in Libyen und in Tunesien zu radikalen Änderungen der politischen Struktur, in Marokko zu politischen Reformen und in Algerien zu mehr staatlichen Restriktionen geführt hat, dürfte ein solches Turnier helfen, zur Normalität zurückzugelangen. Weiter werden die sportlichen und kulturellen Verbindungen der Maghreb-Staaten gestärkt.
Le Temps: Beführworten Sie den neuen Pokal auch, wenn er das Ende des Coupe de Tunisie bedeuten würde?
Schmidt: Sollte der Coupe du Maghreb eingeführt werden und letztendlich dazu führen, dass der tunesische Ligapokal eingestellt wird, dann ist das auf die bescheidene Resonanz auf den Coupe de Tunisie selbst zurückzuführen. Immerhin haben dieses Jahr zwei Gastmannschaften teilgenommen: USM

Annaba - deren Trainer hat den Vorschlag zu diesem länderübergreifenden Pokal gemacht - und der ivorische Vertreter ASEC Mimosas - unser Gegner im Finale, der bereits 2:0 führt. Deren Teilnahme ist eine Bereicherung für den nationalen Pokal gewesen.
Le Temps: Was ist Ihrer Meinung nach die Ursache für die schlechte Akzeptanz des Ligapokals in Tunesien?
Schmidt: Da kann ich nur vermuten: Die erste tunesische Liga ist nur mit 14 Mannschaften besetzt, von denen vier Mannschaften international spielen und zwei weitere sich für internationale Wettbewerbe qualifizieren können. Ein internationaler Titel ist leider nunmal höher angesehen als ein Nationaler - sieht man von der Meisterschaft sebst einmal ab. Und mit der geringen Resonanz beim diesjährigen Coupe de Tunisie haben die Mannschaften vielleicht dem Ligapokal den Todesstoß versetzt.
Le Temps: M. Schmidt, vielen Dank für das spontane Interview. Bitte geben Sie uns zum Abschluss ein kurzes, persönliches Votum zum Coupe du Maghreb und zum Coupe de Tunesie ab.
Schmidt: Ich beführworte beide Pokalturniere, fände es aber schade, wenn der Coupe de Tunisie eingestellt wird. Wie sollen wir diesen verteiligen können, sollten wir widererwarend gewinnen?
Le Temps: Würden Sie einen der Pokale ausrichten wollen, damit beide nächste Saison stattfinden können?
Schmidt: Bisher bin ich nicht gefragt worden. Aber ich könnte es mir durchaus vorstellen, sofern das nicht dazu führt, das mein Team aus Monastir nicht teilnehmen kann.
Le Temps: Vielen Dank!
20.10.2012 21:46 - Christian S. Schmidt - US Monastir (0.3 TK)


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