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San Bango und Lobanowski bringen doch eh keine Kolumne mehr zusammen
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So argwöhnt zumindest Dr No, dreifacher Meister, erster australischer Sieger der AFC Champions League und gefürchtete Nervensäge des fünften Kontinents. Da Dr No zwar bekanntermaßen ein Österreicher ist, aber dennoch über Verstand verfügt, muss man diese in für seine Verhältnisse in Watte verpackte Kritik schon beachten und auch analysieren.
In dieser Saison haben San Bango und Lobanowski, die Joko und Klaas der copamundialen Unterhaltungsbranche, gerade einmal sechs von zehn möglichen Ausgaben zu Papier gebracht. Ausgabe Nr. 7 ist aktuell in der Mache, wie wir es aus sicheren Quellen erfahren haben. Das ist für den Ottonormalaustralier eigentlich eine gute Quote. Er ist ja aus den Zeiten des Brühwürfels weit weniger gewohnt |
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(nämlich null von fünfzehn). Da frage ich mich dann als neutraler, unbeteiligter Ligamitspieler: Was soll das?
Wer sich beschwert, dass die Kolumne zu wenig erscheint oder, dass sie jede zweite Woche zu schlecht sei, der mag vielleicht grundsätzlich recht haben. Aber man muss sich hier auch an die eigene Nase fassen. Wenn die Liga keinerlei Reaktion noch Interesse an einer Kolumne zeigt, dann braucht sie sich auch nicht wundern, wenn die Lust und Motivation bei den Schreiberlingen spürbar nachlässt. Am Arsch geleckt! Das hier ist keine einseitige Beschallung wie einst bei Univorlesungen oder bei RTL. Wir wollen kommunikativ, investigativ und interaktiv sein. Das geht aber nur mit euch. Australien wird immer mehr zu einem Neuseeland. Und keiner merkt's. |
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22.10.2012 10:30 -
San Bango -
Adelaide United
(0.3 TK)
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