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SCHOCK: NMR beim Erzrivalen
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Reißt Fenris die traditionsreichen Rangers ins Verderben? Es wäre keine große Überraschung, nachdem der talentfreie Übungsleiter des Wellingtoner Vorstadtclubs an diesem Wochenende gleich bei allen drei Spielen unentschuldigt fehlte, darunter zwei Heimspiele. Würde es irgendeinen Dorfclub treffen, wäre dies wohl keine Nachricht wert, doch die Rangers sind Dritter der ewigen Tabelle und als solcher einer von nur drei Dinos in Neuseelands Eliteklasse – noch nie abgestiegen und im 24. Erstligajahr dabei. Fenris ist dabei der direkte Nachfolger des legendären, wenn auch nicht gerade begnadeten Trainers Litti, der nicht nur – ebenso zufällig wie Fenris einige Jahre später – eine Meisterschaft gewann, sondern zudem (und das völlig verdient) den AFC Cup nach Neuseeland holte: Ein Coup, den Fenris nie zustande gebracht hat. Jedenfalls bis heute nicht. Aber noch besteht ja Hoffnung. Ein |
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unrühmlicher Abgang des langjährigen Erzfeindes würde hingegen auch die Rovers aus Napier schwer treffen, würde er doch den Grand Slam verwaist zurück lassen , ebenso wie ein großes Loch in den Herzen der Fußballfans – zumindest all jener, die immer zum klassischen Underdog halten. Denn das waren die Rangers immer, dem Vergleich mit dem Rekordchampion aus Dunedin oder dem Nordinsel-Rekordmeister aus Napier konnten sie nie standhalten. Trotzdem wäre es schade, wenn diese hochemotionale Ära nun ein solches Ende findet. „Fenris, reiß‘ dich zusammen und erwache aus deinem selbstverschuldeten Suff“ stand auf den Plakaten der treuesten unter den treuen Rangers-Fans, und selbst einige aus Schadenfreude ins Stadion geschmuggelte Napier-Anhänger hielten das Plakat mit hoch. Denn nur eines ist schlimmer, als gegen den Erzrivalen zu verlieren: Wenn die Rivalität stirbt – womöglich für immer. |
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26.10.2012 22:29 -
Florian Markert 4 -
Napier City Rovers
(0.3 TK)
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