Brief von Minnie Countelezz an Dr. Pippierstein – 20.Oktober 1897
Sehr geehrter Herr Dr. Pippierstein,
mein Mann Roman und ich haben ernste Bedenken wegen unserer Minaal. Wir beobachten in den letzten Tagen, dass sie vermehrt Kontakt zu ihren alten Freunden pflegt. Diese halten natürlich nicht mit gut gemeinten Ratschlägen für eine normale Schwangerschaft hinter dem Zaun. Es wäre zwar nicht schädlich, wenn Minaal ihren täglichen Fenchel-Anis-Tee trinkt, aber bedenken Sie nur, was passieren könnte, wenn sie auf die Idee kommt, ihren bisherigen Hausarzt Dr. Pirill zu konsultieren.
Diabolische Grüße,
Minnie Countelezz