Das Vorrücken des El Gouna FC ins Viertelfinale der CAF Champions League gleicht vor dem letzten ZAT der 2. Gruppenphase einem Vabanquespiel. Da die Entscheidung entgegen anderslautender Prognosen der Konkurrenz wohl über das äußerst knappe Torverhältnis fallen wird, ist auch am Roten Meer nicht an eine Schonung der Kräfte für die K.O.-Runde zu denken. Zuviel steht in den Partien gegen ES Mostaganem und bei Aigle Royal de Dschang für den Verein und den ägyptischen Fußball an sich auf dem Spiel.
Denn anderswo begehrt vor allem das junge Tunesien, das
vergangene Saison vom Schicksal an die Spitze der CAF-Wertung gespült wurde, gegen die seit Jahren konstante ägyptische Dominanz im afrikanischen Pokalwettbewerb auf. Und in Ermangelung sportlicher Mittel geschieht dies von Seiten der kleinen, ebenso missgestalteten Brüder der algerischen Wüstenfüchse durch öffentliche Diffamierungen der primitivsten Art. Dass sich nun auch ein Senegalese zu Verdächtigungen und übler Nachrede herablässt, beweist eindrucksvoll die Hilflosigkeit der internationalen Konkurrenz vor der fußballerischen Überlegenheit der Pharaonen.