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Der Fluch namens Solo
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Im Hause Solo ist man dieser Tage hochzufrieden. Keine Ambitionen sind zu klein, keine Ziele zu entfernt, um sie nicht mit stolzgeschwellter Brust als „unmöglich“ oder „nie zu erreichen“ wieder wegzuschieben.
Grund zur Veranlassung dieser Worte eines Versagers, sind die unentwegt auf Bremen einprasselnden Heimgegentore. „Da kann man halt nix machen!“ Wahrlich, bei dieser Flut könnte man meinen die Weser müsste bereits bis auf den Grund ausgespült und direkt ins heimische Stadion geflossen sein. Man könnte allerdings auch anmerken, dass die taktischen Kniffe der Vergangenheit (sinnloses Getippe/i]) mittlerweile nicht mehr greifen. Die Dreierkette |
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mit Libero ist möglicherweise doch überholt und das Wiederholen der eigenen Schuldlosigkeit am desaströsen Dahinvegetieren von Werder nur ein billiger Versuch von dem eigentlichen Grundproblem allen Übels abzulenken – von der eigenen sportlichen Dummheit. Denn nach nur acht Spielen steht Bremen mal wieder im Keller des Kellers des Unterhauses, mit dem geringsten konditionellen Reserven und keinem Plan wie sich das Ganze in Zukunft ändern soll. Hauptsache „weiter so“ scheint die Devise zu sein – schlimmer kann es ja nicht mehr werden. Nein, aber mit einem gewissen Perdito evtl. bald wieder besser… wenn er die Rufe aus den Niederungen nur hören könnte.
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04.01.2013 13:21 -
Dan Solo -
SV Werder Bremen
(0.3 TK)
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