Lange war es ruhig um den kleinen Chinakohl, dem gelben Furunkel der usbekischen Steppe. Sportlich waren in den letzten Monaten nur noch die maroden Zahnkrumpen zu bestaunen, die irgendwie versuchten sich Punkte zu erbeißen, doch mehr als Suppe wurde nie erbeutet. Es war ein widerliches Bild, voll von unnötigem Geplemper und bitteren Niederlagen. Aber die Zahnleiste war einfach zu durchsichtig und die taktischen Kniffe zu infantil. Doch nun soll damit Schluss sein. Die chinesische Zwetsche will sich nicht mehr als lebender Bodensatz ausbeuten und abstempeln lassen. Es ist an der Zeit mit neuem Gebiss im Rucksack zurückzubeißen.