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Hello Africa, Part 4
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Nach Stippvisiten in Burundi, Mali und Botswana hat sich Canon-Coach und Feinschmecker Carlos Finisterre mal wieder zu einer touristischen Erkundung des Kontinents begeben. In Folge 4 seiner afrikanischen Reisetagebücher beschreibt der Mexikaner seine Eindrücke aus Kenia.
„Schnell und lang laufen, das können sie ja, die Kenianer. Zumal wenn sie aus höheren Lagen im Westen des Landes stammen. Ich befinde mich dagegen in der Küstenstadt Mombasa im Osten, wo man bei einem Blick auf das Meer den somalischen Piraten bei der Arbeit zuschauen kann. Darüber hinaus stellt man fest, dass sich viele sehr dicke und hässliche Frauen aus Mitteleuropa an diesem Ort befinden. Auf der Suche nach |
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ihrem Traummann hat es sie wie unförmiges Treibgut aus Zella-Mehlis oder Kapfenberg an den Indischen Ozean verschlagen. Hier glauben die Damen dann, dass die Männer tatsächlich die schnöden Äußerlichkeiten beiseitelassen können, um sich an den inneren Werten von der fetten Melanie aus Harsewinkel zu salben. Natürlich liegt es auf der Hand, dass Kenia ein Land der Altruisten ist und Geld bei diesem primitiven Balzritual keinerlei Rolle spielt. Denn welcher gut gebaute Ostafrikaner träumt nicht von einer Zukunft mit einer dicken belgischen Landpomeranze im Plattenbau vor den Toren von Lüttich? Wissen Sie was? Mir ist das hier zu deprimierend, ich werde mir ein Taxi nach Somalia schnappen.“ |
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15.01.2013 20:00 -
Carlos Finisterre -
Canon Yaoundé
(0.3 TK)
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