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Nichts ist unmöglich
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Das Überraschungsteam aus der Hauptstadt, das sich noch immer unter den Topteams der Liga halten kann und Winter-Vize-Meister wurde - pusch!, konnte nun im 3. Anlauf endlich den begehrten Toyota-Cup, der von durchgeknatallerten Lokalpatrioten zwischenzeitlich fälschlicherweise gerne auch als Toyama-Cup bezeichnet wurde, für sich entscheiden.
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Bei der Siegerehrung konnte deswegen der eigentllich als Siegerehrer auserkorene Verdy-Coach Ernesto Viajante nicht die Ansprache übernehmen, weil er vollständig in das Siegerehrungsprogramm eingebunden war. Während also stattdessen der Präsident des Gastgebers, der auf Grund des traditionell frühzeitigen Ausscheidens seines Teams genügend Zeit |
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und Lust für die Moderation mitbrachte, den Laudator gab, kurvte Viajante im Siegerehrungsauto Toyota GT86 lautstark um die versammelte Presse herum und schrie dabei immer wieder "Nichts ist unmöglich!". Die Journalisten standen ob dieser Inszenierung empört auf, das Fernsehen brach die Übertragung ab und im Nachhinein wurde bis zuletzt nicht mehr von dem Sportereignis berichtet.
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Viajante und auch Katallers Pressesprecher gaben im Nachhinein an, es sei nichts mit niemandem abgesprochen gewesen und von Schleichwerbung könne nicht die Rede sein, dafür habe der Toyota GT86 zu laute ("unglaublich aggressiv-rassige" O-Ton Viajante) Motorengeräusche von sich gegeben. Na denn... |
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21.01.2013 17:27 -
Ernesto Viajante -
Tokyo Verdy 1969
(0.3 TK)
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