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ARRIBA ALIANZA #477
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Im Abstiegskampf , vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand. Zumindest ersteres erlebt der noch amtierende peruanische Meister derzeit auf brutalste Weise. Vier Spieltage vor Saisonende fehlen nur noch sechs Gegentore zum neuen Vereinsrekord, und zu allem Übel ist man nach den verlorenen zwei Punkten im Clásico auf einen Abstiegsplatz zurückgefallen. Aus eigener Kraft dürfte eine Rettung wohl unmöglich werden. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich die Titelaspiranten aus der Provinz, der fliegende Norweger vom Amazonas und der hauptberufliche Berichte-aus-der-Nasezieher Manniii, doch noch für die eine oder andere Auswärtsattacke begeistern können. Denn obwohl Alianza noch drei Heimspiele im Restprogramm hat, warten dort extrem |
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gierige, angriffslustige Gegner, die das große Traditionsteam bei entsprechender Motivationslage wohl für Jahre bis Jahrzehnte in die Zweitklassigkeit schießen könnten. In Gottes Hand zu sein, das hatte man vor Jahren schon einmal. Damals gelang die wundersame Rettung, doch ob das diesmal auch gelingt? Um sich vom eigenen Elend abzulenken, drückt man unterdessen Coronel Bolognesi fleißig die Daumen für die Endspielserie in der Königsklasse. Alianza fehlte lediglich ein einziges Törchen, um selbst dort zu spielen, aber von Enttäuschung ist in diesem Fall keine Spur zu hören – O-Ton Markert: „Wir vertreten auf dieser Bühne alle unser Land, und wenn Pepe den Pokal holt, haben alle Peruaner mit ihm gewonnen!“ |
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24.02.2013 12:30 -
Florian Markert -
Alianza Lima
(0.3 TK)
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