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Ende, Aus, Micky Maus
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CNI-Coach Ole Gunnar Fidjestöl starrte in seinem Stammlokal Strömsgödset Drammen apathisch in sein halbleeres Bierglas und ließ ernüchtert die Woche Paroli laufen (Danke, Horst Hrubesch). Versandet war die größte Offensive seit dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion und ein ähnlich erfolgreiches Ende steht dem Urwaldclub bevor. Am Ende werden die Kicker vom Amazonas wohl nur auf dem fünften Rang landen. Stattdessen wird der Club, der das Hobby des Trainers zum Vereinsnamen gemacht hat, wohl nach dem letzten Spieltag den Meisterpokal in die Luft recken und sich zum verdienten Champion krönen. Für CNI sollte der fünfte Platz aber immerhin für das Erreichen der Copa Americana langen, denn Coronel Bolognesi |
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dürfte der Titel in der Königsklasse nicht mehr zu nehmen sein. Abschied nehmen wird die Primera División wohl dagegen von den Rosa Funken und der Jungfrau mit dem Hundefutter, es war halt keine gute Saison für Randgruppen. Beiden Trainern möchte der Coach aus Iquitos dennoch zuprosten: „Liebe Kollegen, auf ein baldiges Wiedersehen. Und das bitte in Liga 1, wenn es keine Umstände macht.“ Die Spielzeit war also vorbei, was blieb also noch übrig an einem tristen Freitagabend? Immerhin ausreichend Ringnes Bayersk Lager, ein Überraschungsbesuch der norwegischen Models Sara Skjoldnes und Tonje Elise Skjærvik sowie die vom lokalen DJ sorgsam geplante Apoptygma-Berzerk-Retrospektive. Das Leben war doch irgendwie schön. |
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01.03.2013 22:00 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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