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Die Blumen des Bösen
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Les Fleurs du Mal. Viele Blumensträuße hatte Avispa-Coach Wolfgang Lippert in den vergangenen Wochen von seinen Rivalen aus der J-League erhalten. Verbunden mit vorzeitigen Glückwünschen zur Titelverteidigung verteilte die Konkurrenz duftende Rosen und Narzissen an den ostdeutschen Ex-Entertainer. Allerdings war Lippi und Walter Freiwald nicht verborgen geblieben, dass die Japaner die Gaben zwar mit einem Lächeln überbrachten, dabei aber stets das geschliffene Samurai-Schwert hinter dem Rücken der Gratulanten lauerte. Und so muss es nicht |
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verwundern, dass es kurz vor dem Saisonende ziemlich eng geworden ist im Kampf um die japanische Meisterschaft, auf die sich noch drei Teams berechtigte Hoffnungen machen dürfen. Dabei hat die Schicksalsgöttin einen eigentümlichen Namen und ist (für eine Schicksalsgöttin seltsam) auch noch männlich. Insofern gilt es für Lippi & Co. am Freitag den Dreierpack mit Krawall aus Toyama, Vespa Muchacho und Mythos Hockeyclub unbeschadet zu überstehen und bis dahin den Konsum an Nordhäuser Doppelkorn zu zügeln. Möge die Übung gelingen. |
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04.03.2013 19:36 -
Wolfgang Lippert -
Avispa Fukuoka
(0.3 TK)
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