In einigen dunklen und dünn besiedelten Regionen Nordfinnlands soll es ja durchaus noch Halbelche geben, die an der internationalen Tauglichkeit des HJK Helsinki und seines Trainers Semon Lehtola Zweifel anmelden. Doch selbst der fabulöse Beginn des diesjährigen Unternehmens Europa League der Hauptstädter wird diese versoffenen Sturköpfe nicht zur Einsicht oder gar gesundem Menschenverstand bringen. Das finnische
Kultusministerium hat schließlich schon vor Jahren resigniert beschlossen, dort im Norden vakant gewordene Lehrerstellen nicht neu zu besetzen und der natürlichen Degeneration des lichtscheuen Dreiviertelschweden freien Lauf zu lassen. Der HJK steht nach den 1:0- und 2:1-Siegen zu Beginn der ersten Gruppenphase nun vor der Aufgabe, für das deutlich näher gerückte Weiterkommen in den Partien gegen Santander die notwendigen Weichen zu stellen.