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Von Vätern und Töchtern
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In einer fernen Zukunft fährt Ole Gunnar Fidjestöl mit seiner Tochter auf dem Bonanzarad an die norwegische Küste. Dort angekommen steigt der Bartträger in ein Ruderboot und verabschiedet sich mit einer Umarmung von seiner Tochter. Immer wieder kehrt das Mädchen mit ihrem Fahrrad an die Stelle zurück, um auf ihren Vater zu warten. Die Zeit verrinnt, es vergehen die Tage und die Jahre, doch immer wieder kommt das Kind an die Stelle zurück. Dennoch kehrt der Vater nicht von seiner Reise zurück. Das Leben der Tochter geht weiter, sie heiratet, bekommt selbst zwei Kinder und wird langsam |
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alt.
Als Greisin geht die Tochter noch einmal an die altbekannte Stelle am Meer zurück. Der Ort ist mittlerweile vom Land in Besitz genommen worden und mit hohen Pflanzen bewachsen. Die alte Dame schafft sich einen Pfad durch das hohe Gras und entdeckt dahinter das alte Ruderboot ihres Vaters im Sand. Sie legt sich in das Boot und ihr Blick schweift gen Himmel. Plötzlich sieht sie in der Ferne eine scheinbar bekannte Silhouette. Es ist der Vater! Sie läuft auf ihn zu, wird immer schneller und gleichzeitig auf dem Weg zu ihm stetig jünger. Als Kind bei ihm angekommen, nehmen sich die beiden in die Arme.
Frohe Ostern!
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30.03.2013 11:45 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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