|
Segel streichen auf Gleis 5
|
Eine schwache Leistung legte Tokyo Verdy international aufs Parkett. Eine undurchdachte, blauäugige Taktik beförderte die unwirschen Mannen von Trainer Ernesto Viajante auf Gleis 5, wo kein Zug mehr fuhr - von dem man ohnehin schon nach dem ersten Gruppen-ZAT nur noch die Rücklichter sah. Ausschlafgebend waren nämlich von vornherein die Knacknasen aus dem indischen Dempo, die man einfach nicht auf der Rechnung hatte. So streichen die Hauptstädter nun die Segel im Yachthafen von Tokyo - als Bestrafung. "Dieses frühe, unnötige Ausscheiden belastet uns |
|
|
|
schon merklich, keine Frage. Ich hoffe nur, dass wir die Geschichte schnell wegschlucken, verdauen und letztlich ausscheiden können, damit wir uns befreiter, ausgelassener auf die Liga konzentrieren können. Das Segelstreichen soll dazu beitragen, nur bei der Farbwahl sind wir uns noch nicht sicher. Weiß geht gar nicht, der Schuld wegen. Vielleicht magenta, denn: Magenta wirkt spirituell und physisch. Spirituell wirkt sie auf alle astralen Ebenen und somit auf die Chakras und die Aura. Die Farbe Magenta öffnet und gleicht disharmonische Schwingungen wieder aus." |
|
01.05.2013 13:23 -
Ernesto Viajante -
Tokyo Verdy 1969
(0.3 TK)
|
|