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Der Trend geht zum 1:0
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Acht der 16 Partien des vergangenen Doppelspieltags endeten mit einem 1:0-Sieg.
1:0 scheint der neue Trend der Liga zu sein: Bei der Hälfte der Partien am vergangenen Wochenende prangte dieses Endergebnis auf der Anzeigetafel. Gleichzeitig konnten nur bei vier Spielen Auswärtsteams überhaupt Tore erzielen - und nur in zwei Fällen stand am Ende ein Sieg zu Buche.
Die Taktik der letzten Jahre hinterlässt ihre Spuren: Zahlreiche griechische Trainer hofften, eine Saison lediglich auf der Basis von 4:0-Heimsiegen zu bestreiten. 45 Punkte aus 15 Heimspielen plus ein bisschen Bonus am Saisonende, wenn man Glück hat und auf die richtigen Gegner trifft - das war jahrelang die Maxime des Großteils |
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der Super League. Auswärtstore kamen einer kleinen Sensation gleich (und wurden nur in Ausnahmefällen mit Punktgewinnen belohnt).
Die daraus resultierende Auswärtsscheu führt nun zu einer weiteren Reaktion: 1:0-Heimsiege sind möglich, wenn der Gegner ohnehin davon ausgeht, dass das Heimteam so viele Tore schießt, dass ein Auswärtssieg unverhältnismäßig kostspielig ist.
Bis das Pendel zurückschlägt, scheint es jedoch nur eine Frage der Zeit zu sein: Wenn die Heimmannschaft häufig auf niedrige Ergebnisse und knappe 1:0-Siege spekuliert, dann steigt der Anreiz für die auswärts antretenden Vereine, mit gezielten Nadelstichen auch in der Ferne drei Punkte einzufahren. |
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20.05.2013 13:39 -
Max -
Apollo Athen
(0.3 TK)
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