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O que passou, passou.
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Was geschehen ist, ist geschehen. Und so hat sich auch diese Saison wieder eine große Katastrophe im Corinthen-Lager ereignet, wodurch man nun wohl die internationalen Ränge als Saisonziel abschreiben kann.
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Doch was ist geschehen? Es gehört zur After-Crash-Tradition bei den Corinthians, dass der Trainerstab zu Heimspielen immer gemeinsam in einem alten VW Bully zum Estadio Pacaembu fährt, um sich vollzukiffen auf den Gegner einzuschwören. Bei der Anfahrt zum Heimspiel gegen Londrina platze jedoch bei Tempo 105 ein Reifen und der Bus nahm spontan die Mittelleitplanke als Rampe für einen doppelt misslungenen Auerbachsalto, krachte anschließend auf ein entgegenkommendes Auto und ging in Flammen auf.
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Im Pacamebu wollte man nicht auf den Trainer warten und pfiff die Partie trotzdem an - trainerlos fiel den geschockten Timao-Spielern nichts ein und man unterlag mit 0-2.
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Während dessen evakuierte der zu dem Zeitpunkt tödlich verletzte Chef-Coach Dugarry seinen gesamten, 2-köpfigen Trainerstab nacheinander aus dem brennenden Bully-Wrack. Im Anschluss kletterte er nochmals in den bereits explodierenden Bus, um heldenhaft auch seine schwarz-weiß Klavierlack-lackierte Trainerpfeife vor den Flammen zu retten. In einem |
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Selbst-Interview, das Dugarry noch vor Eintreffen der Presse auf ein Aufnahmegerät sprach, teilte er uns mit: "Diese Pfeife bedeutet mir alles. Würde ich sie verlieren, wäre die magische Verbindung zu diesem Club für immer gebrochen." Und als dann endlich die Krankenwagen auftauchten, waren seine vorerst letzten Worte: "Zuerst... ah... die... schwarz... weiß... klavierlack...ächz...lackierte...Pfei...fe!" Mit dem letzten, verkrampften e von Pfeife hielt es den Coach nicht mehr auf den Beinen und er musste einen Handstand machen. Erst dann sackte er vor Erschöpfung vollends in sich zusammen und wurde zusammen mit dem Rest des zweiköpfigen Trainerstabs und der schwarz-weiß Klavierlack-lackierten Trainerpfeife auf drei Sämpften ins Krankenhaus transportiert. Alle drei schwebten für mehrere Minuten in Lebensgefahr und konnten so auch bei den übrigen Partien des Spieltags nicht anwesend sein. Doch gegen 20:00 waren sie wie erwartet wieder putzmunter.
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"Jetzt brauchen wir erstmal einen neuen Bully und dafür müssen wir nach Deutschland und dafür werden wir erst nach der Saison wieder Zeit finden..." verkündete Dugarry gestern zerknirscht. Bis dahin seien keine anspruchsvollen Leistungen von der Mannschaft zu erwarten. |
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20.05.2013 14:05 -
Dugarry -
SC Corinthians Paulista
(0.3 TK)
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