Mit drei Klubs ist Finnland, in der UEFA-Wertung immerhin Teil der Spitzengruppe, in der zweiten Hauptrunde der europäischen Pokalwettbewerbe sicherlich nicht überdurchschnittlich vertreten, doch sorgte in den vergangenen Jahre gerade der ein oder andere Overperformer für einen Großteil der Punkte der Veikkausliiga. Kandidat für die Nachfolge des letztjährigen Europa League-Siegers in dieser Rolle ist natürlich der AC Oulu selbst, der bislang bei all seinen internationalen Auftritten seit Copa-Neustart überzeugen konnte. Neben dem Triumph in der vergangenen Saison darf sich Count van Lezz mit
dem Erreichen des Viertel- und CL-Halbfinales sowie einem entsprechenden Selbstbewusstsein schmücken. Doch auch für Europa League-Teilnehmer Tampere United steht unter Andi von Hideta jüngst das zweimalige Erreichen der K.O.-Runde dieses Wettbewerbs zu Buche. Bis unter die letzten vier Mannschaften des Turniers konnte er dabei noch nicht vorstoßen, dies gelang dafür mit dem HJK Helsinki dem Dritten im Veikkausliiga-Bunde bei seinem letzten Vorspiel auf der europäischen Bühne. Semon Lehtola scheint also wie seine Kollegen nicht aus purem Zufall die erste Pokalhürde gemeistert zu haben.