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Papierkugelbastler gesucht!
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Willkommen in der wohl finalwürdigsten Stadt Argentiniens, Salta, ääääh, Rosario.
Karla Kolumna-Krause: Senor Zahl, sagt Ihnen der 7. Mai 2009 etwas?
Graf Zahl: War das mal wieder so ein Tag, wo ich einen ZAT verhauen hab?
KKK: Nicht ganz. Der Tag war ein Donnerstag, wenn dann müsste es der 8. Mai gewesen sein…
GZ: Worauf wollen Sie hinaus?
KKK: In Hamburg lenkte eine Papierkugel, die von Bremer Fans gebastelt worden ist, den Ball ins Aus. Es folgte eine Ecke, die zum vorentscheidenden 3:1 im deutschen Halbfinale des UEFA Pokals 2008/09 geführt hat.
GZ: Ich hoffe nicht, dass ich zu solchen Mitteln greifen muss.
KKK: Was ist mit Ihnen los? Sie sehen so nervös aus?
GZ: Senorita, mit Verlaub, die anstehenden Spiele gegen die CVJM Antonia aus Tirol sind die wichtigsten meiner Karriere.
KKK: Bisschen arg dürftig, wenn Sie das im sechzehnten Jahr (!) |
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Ihrer Amtszeit erst behaupten können, oder was meinen Sie?
GZ: Da mögen Sie recht haben. Nichtsdestotrotz sind die nächsten beiden Wochen entscheidend für meine Old Boys.
KKK: Und da wollen Sie bekanntlich not very old ausschauen.
GZ: Höhö.
KKK: Wieviele der vier bis sechs Spiele gegen Centro Juventud Antoniana wollen Sie gewinnen?
GZ: Natürlich alle sechs.
KKK: Das ist nicht möglich. Sie können incl. dem Ligaspiel höchstens vier gewinnen. Mehr ist nicht möglich.
GZ: Hmm. Nicht? Mist.
KKK: Haben Sie überhaupt eine Strategie sich schon zurecht gelegt?
GZ: Sie kennen mich doch.
KKK: Also haben Sie schon die gezinkten Würfel wieder ausgepackt?
GZ: Natürlich. Und die obligatorische Flasche Rum. Wird schon schief gehen. Wenn nicht, bekommt die Antonia aus Tirol halt zwölf knallrote Gummiboote in der nächsten Saison. |
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29.05.2013 11:52 -
Graf Zahl -
Newell’s Old Boys
(0.3 TK)
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