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COPA NEWS

Panathinaikos holt Scholz - Fans protestieren mit Fackeln
Wenn schon der erste Tag im Amt symbolisch für die Amtszeit eines Trainers stehen soll, sollte Heiko Scholz eventuell eine bessere Lebensversicherung abschließen - auch wenn er vermutlich anmerken würde, das er ja niemanden zum erben vorweisen könne. Denn auf die Nachricht, dem finanziell klammen Verein aus dem finanziell noch klammerem Land werde nun ein durchaus gut dekorierter Trainer vorgesetzt, der ausgerechnet auch noch aus Deutschland kommt, waren die Fans vor der Stadion geströhmt und protestierten lautstark, verbrannten sogar Fahnen, die nicht bereits schon in den Wochen zuvor verbraten wurden.

Warum Scholz? Der Trainer, der als Spieler in den letzten Jahren der DDR kein Star, aber doch zur gehobenen Fußballerriege gehörte, der nur kurz für Dresden, Bremen und Leverkusen in der Bundesliga agieren konnte und auf ein bundesdeutsches Länderspiel kam, der Trainer, der in der Folge auch nur Interimsweise höherklassig agierte, genau dieser Trainer ist es, den Panathinaikos nun als Heilsbringer angesehen hat. Dabei spricht Scholz nicht einmal griechisch.

"Es hat sich niemand wirklich um den Job gerissen", gesteht Präsident Ioannis Alafouzos, "der Verein ist Tabellenletzter und hat weltweit bekannte Finanzprobleme. Niemand wollte derjenige sein, der ihn letztendlich in die zweite Liga führte." Niemand - außer Scholz. "Scholz hat sich als einer der wenigen Kandidaten gemeldet, und war neben Bewerbungen aus Namibia und Neuseeland vielleicht einer von drei ernsthaften Kandidaten. Unter normalen Umständen hätten wir vielleicht einen griechischen Trainer zuerst eingeladen, aber nachdem wir ihm bestätigten, das wir ihn in der engeren Auswahl hatten, rief er am nächsten Morgen plötzlich an, er sei gerade in Athen, ob man sich nicht noch heute zu einem informellem Gespräch treffen konnte."

Und das tat man. Und in diesem Gespräch zeigte Scholz dem erstaunten Alafouzos, das er bereits eine Mappe mit Informationen über das

Team hatte, die Namen auswendig lernte und taktische Überlegungen anstellte. Er sprach über Konzepte, die für Athen passen würden und fragte, ob es möglich wäre, als erste Amtshandlung ein Testspiel gegen die eigene Jugend auszurichten. Auf diese wolle er aufgrund der Finanzlage in Athen vermehrt bauen. Zuletzt kam der Punkt, der den beeindruckten Präsidenten am meisten erstaunte. "Er verlangte einen leistungsbezogenen Vertrag. Sein Grundeinkommen war zwar kein Gehilfengehalt, aber im Vergleich zu vorigen Trainern sehr gering, und konnte nur durch Erfolge gesteigert werden. Siegprämien, Endplatzierungen und so weiter. Er bot sogar an, bei einem Abstieg zu stark verminderten Bezügen an Bord zu bleiben, so man ihn denn behalten wolle. Und da konnte ich dann nicht nein sagen."

Über die heikle Situation mit den Fans hatte man an diesem Tag nur kurz gesprochen. Zu kurz, wie Alofouzos später feststellt. "Ich hatte Proteste erwartet, wenn wir einen deutschen Einstellen. Aber das hier war schlimmer, als ich gedacht hatte. Ich hatte Angst, die Fans würden Scholz vertreiben, oder gar irgendwas mit ihm anstellen, wenn er näher kam." Tatsächlich gaben einige Fans zu Protokoll, das sie den Trainer nur zu gerne eigenhändig vom Hof gejagt hätten. Dumm nur, das kaum jemand wusste, wie er denn eigentlich aussah, und er, den Bart frisch abrasiert, dennoch seinen Weg ins Stadion zur offiziellen Vorstellung fand. Nach der Pressekonferenz begab er sich kurz zum Zaun, hinter dem die Demonstranten protestierten, und bat über einen Dolmetscher um Toleranz, und um Zeit, das Team wieder aufzubauen. Dennoch musste er mit Polizeischutz und der Einsicht, das dies wohl seine schwierigste Trainerstation werden würde, wieder weggefahren werden.

Scholz und Athen - wird das gut gehen? Er hat nun zumindest erst einmal zwei Heimspiele, um einen guten Start hinzulegen: Zunächst empfängt man den OFI Kreta, danach geht es schon zum großen Duell gegen den Rivalen aus Piräus.
11.06.2013 09:41 - Heiko Scholz - Panathinaikos FC (0.3 TK)


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