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Das Ägypten-Abenteuer - Teil 15
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Die ersten beiden Tage der Wüstensafarie waren anstrengend. Weder die rechte Hand noch Christian S. Schmidt sind je auf Pferden, geschweige denn auf Kamelen geritten. Zwar hatte Hidetaphis, ihr Kamelführer, den Trainern von El Mansoura und Ittihad Alexandria zwei Dromedare mit sanftem Gemüt ausgesucht und aus mehreren Decken möglichst komfortable Sitzmöglichkeiten geschaffen, doch nach einem Ritt von wenigen Stunden auf den Wüstenschiffen konnten beide Trainer nicht mehr sitzen. Ihr Hintern war rot gescheuert, weswegen Hidetaphis die Kamele niedersitzen ließ, so dass sie absteigen konnten. Von da an gingen sie eine Stunde und führten die Tiere an einer Leine, bevor sie drei Stunden auf den Dromedaren ritten. Gegessen und getrunken wurde auf den |
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Kamelen, denn Sie wollten so schnell wie möglich die Oase Djesdjes erreichen. Nach etwa 12 Stunden führte sie Hidetaphis an den Rand einer steinigen Anhöhe, an der sie ihr Nachtlager aufbauten. Nach einem kargen Mahl am Herdfeuer und einer Tasse arabischem Kaffees wickelten sie sich in ihre Decken, die sie vor der Kälte der Wüstennacht schützen sollte.
Sobald die Sonne aufgegangen war, weckte Hidetaphis die beiden Trainer und nach einer kurzen Mahlzeit, die aus Datteln, Fladenbrot und Kaffee bestand, setzten sie die Reise fort. Dieser zweite Tag unterschied sich nicht von dem ersten: Sie gingen eine Stunde zu Fuß durch den heißen Wüstensand, bevor sie drei Stunden am Stück ritten. Und überall war nur Sand.
Fortsetzung folgt.
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14.07.2013 22:32 -
Christian S. Schmidt -
Ittihad Alexandria
(0.3 TK)
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