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Das Ägypten-Abenteuer - Teil 16
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Am späten Vormittag des dritten Tages ihrer Reise führte Hidetaphis Christian S. Schmidt, Trainer von Ittihad Alexandria, und die rechte Hand, Trainer von El Mansoura, in die Weiße Wüste mit ihren zahlreichen riesigen Kalkmonolithen. Beindruckt von diesen Felsformationen, die sie an ein steinernes Kamel, einen Pilz, einen Hasen oder einen Pokal erinnerten, merkten die beidene Trainer gar nicht, dass sie bereits fünf Stunden am Stück geritten waren. Erst als ihr Kamelführer eine Mittagsrast vorschlug, wurden sie dieser Tatsache gewahr. Hidetaphis entfachte - geschützt am Rande eines größeren Felsens - ein kleines Feuer und erhitzte Wasser, um Minztee zuzubereiten zu können. Während dessen umschritten die beiden Trainer den Monolithen und entdeckten - halb im Wüstensand versteckt - Wandmalereien, die sie an Jagdszenen erinnerte. Beim Wegräumen |
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des Sandes fanden sie zudem Reste zerbrochener Muscheln.
Während ihres einfachen Mittagsessen - es bestand aus getrocknetem Fleisch, Feigen und Datteln - berichteten sie Hidetaphis von den Wandmalereien und zeigten ihm die Muschelreste.
"Ja, hier war offensichtlich vor Tausenden von Jahren einmal ein Meer. Doch die Geschichten unserer Ahnen erzählen nicht davon, zulang ist das her. Aber hier gab auch mal große Seen sowie grüne Steppe mit einzelnen Bäumen und Sträuchern. Viele verschiedene Tiere zogen durch dieses Gebiet und unsere Ahnen jagten Hirsche und Antilopen und tranken rohe Straußeneier. Im Nildelta, voher ich stamme, weiß das keiner der dort lebenden Menschen. Doch als Kamelführer habe viel gesehen. Ich war in Nubien im Süden und in Lybien im Osten. Dort gibt es noch Geschichten, die nur die Alten kennen."
Fortsetzung folgt. |
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20.07.2013 09:20 -
Christian S. Schmidt -
Ittihad Alexandria
(0.3 TK)
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