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Zons-Krise eskaliert – Mobilmachung auf dem Göta-Kanal
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Der Streit zwischen dem nordrheinwestfälischen Städtchen Zons und dem schwedischen Volk droht zu eskalieren. Nachdem der Zonser Schmierfink M. S. in ganz Götaland Hausverbot erteilt bekommen hatte, kochten in Zons die antischwedischen Ressentiments hoch, die man über die letzten Jahrzehnte stets nur mühsam unterdrückt hatte. Einige Zonser Nationalisten wagten es sogar, in der Öffentlichkeit schwedische Fahnen zu verbrennen. Die Reaktion aus Schweden fiel zunächst gemäßigt aus, ist man als souveräner Staat doch schließlich in einer ganz anderen Situation, Verärgerung hin oder her. Doch als ein Haufen besoffener Zonser Hallodris auf einer Ostseekreuzfahrt im Hafen von Malmö anlegte und dort sich dort um das auf dem Schiff verzehrte Brauereierzeugnis auf ein Tre-Kronor-Eishockeytrikot erleichterte, explodierte auch in Schweden das Pulverfass. Noch im Hafen wurden die Zonser Provokateure von zwölf Spielern des örtlichen Eishockeyclubs durch die ganze Stadt gehetzt und hinter einer heruntergekommenen Hafenspelunke an der Bande gebodycheckt. Trotz dieser gründlichen und angemessenen Reaktion wurde anschließend auch noch der deutsche Botschafter zum Rapport einbestellt. Dieser entschuldigte sich zwar formvollendet, doch der Frust der schwedischen Sportwelt hatte endgültig ein Ventil gefunden. In Göteborg erfolgte die „Mobilmachung“ des Kanu- und Ruderclubs auf dem Göta-Kanal. Von Göteborg aus fahren die |
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Schiffe inzwischen den Kanal hinauf in Richtung Göteborg. Denn dort, im Stadtteil Hammarby, soll sich der Missetäter M. S. versteckt hat. Und nicht wenige vermuten, dass es der dortige Trainer, ein britischer Landadliger ohne Moral, ist, der den windigen Schreiberling bei sich daheim versteckt hält. Denn auch Sir Ray the Traitor, so der (neue) Name des schwedenerprobten Kollegen, soll sich vehement für die Schließung der Superettan stark gemacht haben – ohne zu diesem Zeitpunkt auch nur ein einziges Spiel in den letzten drei Jahren in Schweden bestritten zu haben. Die Verbrennung von Zonser Stadtflaggen überall zwischen Kiruna und Helsingborg ist sicherlich nachvollziehbar, doch bei dem Gedanken daran, was die Göteborger Ruderer nach der angestrebten Vereinigung mit ihren Sportkameraden in Södertälje noch anrichten könnten, schrillen alle Alarmglocken. Der Zonser Bürgermeister soll alle diplomatischen Mittel in Bewegung gesetzt haben, um die schwedische Regierung davon zu überzeugen, den Sturm auf Hammarby zu unterbinden – bislang ohne Erfolg. Wir bleiben aber natürlich dran und berichten nächste Woche weiter vom Brennpunkt Hammarby.
Das Spiel zwischen Göteborgs AIS und Hammarby IF am heutigen Abend muss den Ruderern jedoch entgangen sein, vor Ort deuten sich keine Ausschreitungen an. Stattdessen soll die Bestrafung des – wie es viele Schweden sehen - Vaterlandsverräters auf dem grünen Rasen vollzogen werden. |
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26.07.2013 16:33 -
Florian Markert 2 -
Göteborgs AIS
(0.3 TK)
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